
Gemeinden Härnösand/Kramfors/Örnsköldsvik
zwischen Härnösand und Örnsköldsvik
Die “Hohe Küste” ist nicht umsonst seit 2000 als Welterbe anerkannt und Schutzgebiet, sie ist etwas ganz Besonderes und wunderschön!
Welterbe ist sie vor allem aufgrund ihrer einzigartigen Geologie. Nirgends sonst auf der Welt ist die Landhebung seit der letzten Eiszeit so groß und setzt sich deutlich messbar fort (→ Allgemeines – Geologie). In ca. 2.500 Jahren wird es eine Landverbindung zum finnischen Teil des Welterbes, dem Kvarkens Schärengarten geben, der der Hohen Küste genau gegenüber liegt.
Als Resultat der Landhebung entstanden zwischen der Höga Kusten-Brücke im Süden und Skagsudde im Norden Kalottberge, Geröllfelder, steile
Klippen, Grotten und abgeschnürte Buchten, die zu Seen wurden oder bald werden. Es ist die höchste und steilste Küste der gesamten Ostsee und mit dem 349 m hohen Högsvedjeberg erreicht sie ihren höchsten Punkt.
Innerhalb des Schutzgebietes gibt es eine große Anzahl besonderer Sehenswürdigkeiten, allen voran die Berge mit den fantastischen Aussichten über die Küste.
Der Fernwanderweg „Höga Kusten-leden“ durchzieht das Welterbe in ganzer Länge (→ Wanderwege).
Im Museum „Naturum“ am Fuß des Skuleberg, direkt an der E 4, kannst Du dich über das Gebiet des Welterbes, die Geologie und die geschützte Natur informieren. Zusätzlich gibt es eine jährliche Sonderausstellung zu einem naturbezogenen Thema. (→ Dörfer und Städte/Docksta)
Das Meer an der Höga Kusten mit seinen nur 4 ‰ Salzgehalt ist ein besonderer Lebensraum für Pflanzen und Tiere und ist deshalb ein “Baltic Sea Protected Area“. Hier leben nur spezielle angepasste Arten wie die Baltische Plattmuschel, Reliktkrebs, Eismeerassel, Seeskorpion, Meeresforelle, Hering und Renke.
Innerhalb der Höga Kusten liegen:
Gyltberget, Häggvik, Högbonden, Högklinten, Norrfällsviken, Rödklitt, Rotsidan, Skagsudde, Skuleberget, Skuleskogen, Slåttdalsskrevan, Sörleviken, Storön, Stortorget, Trysunda, Ulvön